Essen und Fasten gehören zu den natürlichen Rhythmen wie Tag und Nacht, Wachen und Schlafen. Nicht zufällig bedeutet "breakfast" (Frühstück) "Fasten brechen", denn nachts während des Schlafens fasten wir. Unsere frühen Vorfahren hatten natürliche Fastenzeiten, denn sie hatten keinen Kühlschrank und keinen Supermarkt, wo sie bequem einkaufen konnten.
Sie mussten unter großem Aufwand auf die Jagd gehen oder Pflanzen sammeln. Aber es gab auch Zeiten, in denen es wenig Nahrung gab. Dann wurde eben gefastet. In den Fastenzeiten konnte sich das Verdauungssystem erholen und der Körper entschlacken. Fasten ist ein von der Natur gewollter und gesunder Vorgang.
Fasten Tagebuch (7 Tage eigene Erfahrung)
Da wir heutzutage einen ganz anderen Lebensstil pflegen, der sehr verschieden von dem uns natürlichen ist, erfordert es, dass wir bewusst Fasten, um unserem Körper die Möglichkeit der Regeneration zu geben.

Wer fastet sollte dies als Heilungsprozess begreifen und nicht als selbstquälerische Tortour, die man ertragen muss. Der Körper ist von Natur aus darauf eingestellt, tagelang nichts zu essen. Er greift dann auf körpereigene Ressourcen zurück für Kraft und Wärme. Wer selten oder noch nie gefastet hat, muss mit einer etwas längeren Umstellungszeit des Körpers rechnen aber nach 3 bis 4 Tagen spüren Sie dann auch keinen Hunger mehr. Dann wird das Fasten angenehm und sehr effektiv.

Eine "normale" Fastenzeit beträgt ca. 1 Woche. Nehmen Sie z.B. folgendes zu sich
Kehren Sie nach dem Fasten nicht zum "normalen Alltag" zurück. Stopfen Sie sich auf keinen Fall mit schwerem Essen voll. Lassen Sie es langsam angehen. Begnügen Sie sich anfangs mit Wasser, Kräutertee, frischem Gemüse und Gemüsesuppe.